Kauf des Doktorhauses

In der Gemeinde Tarmstedt kennen viele das Haus neben der Grundschule. Dies wird im Volksmund „Doktorhaus“ genannt. Warum Doktorhaus? Weil es Anfang des letzten Jahrhunderts für einen Arzt errichtet wurde um damit den Ort „schmackhaft“ zu machen. Damals gab es keinen Arzt im Ort. Darum ging man damals diesen vielleicht etwas ungewöhnlichen Weg.

Die Samtgemeinde Tarmstedt will nun mit der Gemeinde Tarmstedt in Verbindung treten um die Modalitäten für einen Kauf des Hauses zu klären. Die Verwaltung wurde beauftragt diese Gespräche zu führen. Das Haus soll für eine Erweiterung der Grundschule weichen. Dazu muss auch das Blockheizkraftwerk versetz werden. Es steht zwischen Grundschule und Doktorhaus und stünde bei einer Erweiterung im Weg.

„Für mich ist der Verkauf und den damit verbundenen Abriss des Doktorhauses sehr schmerzlich!“ so der Sprecher der SPD im Gemeinde- sowie im Samtgemeinderat. „Viele Kindheitserinnerungen sind mit dem Doktorhaus verbunden. Mit meinen Eltern habe ich damals im jetzigen Verwaltungstrakt der Grundschule gewohnt. Im Doktorhaus wohnte eine befreundete Familie, bei denen ich ein und aus gegangen bin. Deshalb habe ich mich Anfangs etwas schwer mit dem Verkauf getan!“, so Sievert weiter. Die Gemeinde hat auf eine Förderung der EU gehofft. Diese Geldzuweisung wurde aber nicht genehmigt. Eine Renovierung des Hauses würde der Gemeinde ca. eine halbe Millionen Euro kosten. Eine Renovierung kommt unter diesem Gesichtspunkt nicht in Frage.

Für die Samtgemeinde ist es aber wichtig die Grundschule an diesem Ort zu erweitern. In den nächsten Jahren wird außerdem die Ganztagsbetreuung kommen.

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